Gerätehaus und Technik

Das Haus

Fahrzeuge

Der Löschzug Hamminkeln verfügt über sieben Fahrzeuge. Zwei Löschgruppenfahrzeuge, eine Drehleiter, einen Rüstwagen, einen Gerätewagen Transport, einen Mannschaftswagen mit Anhänger und einen Kleinbus der Jugendfeuerwehr. Zusätzlich befindet sich ein elektrischer Gabelstapler am Standort.

Drehleiter

Drehleiter mit Korb

  • 18m Nennrettungshöhe bei 12m Gebäudeabstand

Truppkabine

  • Wärmebildkammera

Fahrerseite Geräteraum 1 und 3

  • 2 Atemschutzgeräte
  • Kettensäge elektrisch und mit Verbrennungsmotor
  • Verteiler
  • Werkzeugkasten
  • Pulverlöscher
  • Krankentrage

Leiteraufbau

  • Krankentragegestell
  • Übergangsstück für Wassereinspeisung im Korb

Gerätebox auf dem Aufbau

  • Gerätesatz Absturzsicherung (2x) und Schachtrettung
  • Auffahrbohlen

Drehplattform

  • Stromerzeuger
  • Überdrucklüfter
  • Drehleitermaschinistenstand

Beifahrerseite Geräteraum 2 und 4

  • B-Schläuche
  • 35m B-Leitung (rot) speziell für Drehleiter
  • Wenderohr

Gabelstapler

  • elektrischer Antrieb

Gerätewagen Transport

  • Truppkabine

Geräteraum 1

  • Lichtstativ
  • Pulverlöscher
  • B-Schläuche
  • Werkzeugkoffer

Geräteraum 2

  • Stromerzeuger
  • Rettungsplattform für Bahnanlagen
  • Verbandrucksack
  • Wathose
  • Kettensäge

Laderaum

  • Beladung nach Bedarf
  • 800m B-Schlauch auf Rollwagen
  • Öl-Bindemittel und Streuwagen
  • Schwimmfähige Öl-Barriere
  • Mülltonne

Jugendfeuerwehrfahrzeug

  • Bus mit 9 Sitzplätzen

Löschgruppenfahrzeug (LF10)

  • 800 Liter Wassertank

Gruppenkabine

  • 2 Atemschutzgeräte in der Gruppenkabine

Fahrerseite Geräteraum 1 und 3

  • Tragkraftspritze
  • 3 Schlauchtragekörbe
  • Kettensäge
  • 2 Atemschutzgeräte
  • C-Schläuche
  • Standrohr

Dach

  • Lichtmast (zwischen dem Aufbau montiert)
  • 4 teilige Steckleiter

Heck

  • Feuerlöschkreiselpumpe
  • 4 Saugschläuche
  • Krankentrage

Löschgruppenfahrzeug (LF20)

  • 2500 Liter Wassertank

Gruppenkabine

  • 2 Atemschutzgeräte
  • Rettungsrucksack
  • Gaßwarngerät
  • Sicherheitstrupptasche
  • Außenlautsprecher

Fahrerseite Geräteraum 1, 3 und 5

  • 4 Atemschutzgeräte
  • 3 Schlauchtragekörbe
  • Hohlstrahlrohr
  • Schaummittelkanister
  • Turbozumischer

Fahrerseite Geräteraum 1 innenseitig

  • Hilfeleistungssatz (Schere und Spreitzer)
  • Kettensäge
  • Schornsteinfegerwerkzeug

Dach

  • 2 CSA Anzüge
  • 4 Teilige Steckleiter
  • 4 Saugschläuche

Heck

  • Feuerlöschkreiselpumpe
  • 2 Haspeln mit B-Schläuchen, Verteiler und Standrohr
  • pneumatischer Lichtmast

Beifahrerseite Geräteraum 2,4 und 6

  • Schnellangriffseinrichtung
  • Schnellangriffsverteiler
  • Hi-Cafs und CO² Löscher
  • Strahlrohe
  • Sprungretter
  • Überdrucklüfter
  • Schleifkorbtrage
  • Stromerzeuger
  • Elektrowerkzeug

Mannschaftswagen

  • Gruppenkabine
  • Klapptisch

Anhänger

  • 2 Saugschläuche
  • Beladung nach Bedarf

Kofferraum

  • Handlampen
  • Pulverlöscher
  • Beladung nach Bedarf

Rüstwagen

  • Truppkabine
  • Steuerung Seilwinde
  • Außenlautsprecher
  • Gaßwarngeräte

Fahrerseite Geräteraum 1, 3, 5, 7

  • Powermoon
  • Flutlichtstrahler
  • Stromerzeuger
  • Überdrucklüfter (elektrisch)
  • Kettensäge, Trennschleifer, Multicut
  • 2 Atemschutzgeräte
  • Rettungsrucksack, Defi
  • Gerätesatz Absturzsicherung und Schachtrettung
  • Umfüllpumpe für Gefahrstoffe

Dach

  • 2 CSA
  • Lunten für Überdrucklüfter
  • Kraftstoffumfüllpumpe

Heck

  • Lichtmast
  • Rettungsplattform für LKW-Unfälle
  • Schleifkorbtrage
  • Dreibein

Beifahrerseite Geräteraum 2, 4, 6 und 8

  • Stromaggregat, Schnellangriffshaspel Strom
  • Schnellangriffshaspel Druckluft
  • Abbruckhammer
  • Werkzeug Türöffnung
  • Plasmaschneider
  • Verkehrswarneinrichtungen

Beifahrerseite Geräteraum 2 und 4 innenseitig

  • Greifzug
  • Hebekissen
  • Hilfeleistungssatz (Schere, Spreitzer)
  • Hydraulische Stützen
  • Stab-Fast System
  • Unterbaumaterial

Das Haus

Gerätehaus

Wie alles begann

Im Jahre 1987 wurde festgestellt, dass das damalige Gerätehaus an der Bislicher Straße im Hinblick auf seinen Bauzustand sowie seiner Lage nicht mehr in der Lage war, den Anforderungen an ein Feuerwehrgerätehaus gerecht zu werden.

Politik und Verwaltung entschlossen sich zu einem Neubau an einem verkehrsgünstigen Platz mit guter Erreichbarkeit der Ortsteile Mehrhoog, Ringenberg, der Autobahn und natürlich dem Ortsteil Hamminkeln. Die Stadt Hamminkeln erwarb zwecks Neubau eines modernen Feuerwehrgerätehaus im Jahre 1991 ein Eckgrundstück an der Straße Daßhorst/Weststraße, dem heutigen Standort des Feuerwehrgerätehaus sowie dem künftigen Standort der Rettungswache Hamminkeln. Bereits zu dieser Zeit wurde ein möglicher Anbau einer Rettungswache vorgesehen und eine Änderung der Kreuzung, heute Kreisverkehr, berücksichtigt.

Bis zum Spatenstich am 15.04.1996 galt es viele Planungen abzustimmen, Förderanträge zu stellen und Vorbereitungen zu treffen. Die voraussichtlichen Baukosten sollten sich auf rd. 3,7 Mio DM (1,9 Mio Euro) belaufen.

Innerhalb einer Bauzeit von einem Jahr und zwei Monaten konnte das neue Gebäude der Stadt übergeben werden worauf am 23. August 1997 die Feierliche Einweihung stattgefunden hat.

Das Gerätehaus in Zahlen

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Nach dem Umzug

Das Feuerwehrgerätehaus bietet nun Einstellplätze für sieben LKW und einen PKW. Bei der Errichtung wurde ebenfalls eine Fahrzeuggrube sowie eine separate Waschhalle errichtet, die eine Pflege und ggf. Instandhaltung an den Fahrzeugen ermöglichen. Im rückwärtigen Bereich der großen Fahrzeughalle befinden sich die Werkstätten und Räumlichkeiten, die entsprechend den Anforderungen der Feuerwehr eingerichtet sind.

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Im rechten Gebäudeteil ist das Büro des Löschzugführers sowie eine Einsatzzentrale untergebracht. Von dieser können bei Bedarf die Einsatzkräfte unterstützt werden. Dies kann z.B. nach einem starken Sturm notwendig sein.

Umkleideräume und die sanitären Anlagen sind ebenfalls im Erdgeschoss untergebracht. Auf kurzem Weg kann die Fahrzeughalle mit den eingestellten Fahrzeugen erreicht werden.

  • Damit die Feuerwehr schnell ausrücken kann, werden die Fahrzeuge grundsätzlich rückwärts eingeparkt.

Durch die zentrale Lage des Standortes innerhalb des Stadtgebietes sowie der technischen Ausstattung und Lagermöglichkeiten werden am Standort des LZ1 die Schlauchreserven und Reserven an Atemschutzgeräten, Schaum- und Ölbindemittel vorgehalten. Die Regale des Schlauchlagers bieten Platz für rund 200 Schläuche.

  • Zusammen mit den Schläuchen der Einsatzfahrzeuge könnte man beispielsweise eine Schlauchleitung von Hamminkeln bis in die Innenstadt von Wesel verlegen.

Da, wie man bei der Feuerwehr sagt, nach dem Einsatz – vor dem Einsatz ist, werden nicht nur die Schläuche getauscht sondern auch Kettensägen, Lüfter und Stromerzeuger getankt, ausgebrachtes Schaum- und Ölbindemittel wieder aufgefüllt und die Einsatzbereitschaft der Atemschutzgeräte wieder hergestellt. Die für den Atemschutzeinsatz ausgebildeten Atemschutzgeräteträger können hierzu aus einem Gerätedepot komplett vormontierte und geprüfte Atemschutzgeräte entnehmen das sich wie das Schlauchlager zentral für alle sechs Einheiten in den Ortsteilen Hamminkelns im Gerätehaus des LZ1 befindet. Durch das Logistikfahrzeug mit Hubladerampe kann so je nach Bedarf schnell eine größere Menge an Schläuchen, Atemschutzgeräten oder auch Schaum- und Ölbindemittel an die Einsatzstellen im Stadtgebiet nachgeführt werden.

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Das Obergeschoss mit großem Schulungs- und Besprechungsraum beinhaltet ebenfalls das Büro des Wehrleiters, die zentrale Kleiderkammer, eine entsprechende Toilettenanlage sowie eine Küche, die auch in Notsituationen genutzt werden kann.
Im Dachgeschoss finden die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Ihre Räumlichkeiten vor. Auch hier befinden sich getrennte Umkleideräume für Jungen und Mädchen sowie ein großer Aufenthaltsraum für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Der großzügig angelegte Außenbereich bietet die Möglichkeit auch am Gerätehaus Übungen durchzuführen. Von der Straße aus erkennt man die Schlauchtrocknung, die sich an der westlichen Grundstücksgrenze befindet. Durch die heutigen Vorgaben bezüglich Reinigung und Prüfung von Feuerwehrschläuchen, wird die Schlauchtrocknungsanlage nur noch selten genutzt. Diese ist jedoch mit einer Flutlichtanlage ausgestattet und bietet so die Möglichkeit auch in den Wintermonaten oder bei Nacht sich sicher auf dem Platz zu bewegen.

Die reguläre Zufahrt zum Gelände befindet sich an der Straße Daßhorst, von der man zunächst die Stellplätze für die Einsatzkräfte erreicht. Dadurch dass die Einsatzfahrzeuge im Einsatzfall das Gelände über die Weststraße verlassen, wird ein gefährlicher Begegnungsverkehr zwischen Einsatzfahrzeugen und Feuerwehrangehörigen, die zum Geräthaus eilen, vermieden.